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Vom Anfänger, über alle Anfänger zum Weltmeister, dem großen Verdauer

 

Frage: Kann mein Lachen, oder einer meiner Gedanken für mich oder irgendetwas anderes bereits Umwelt sein? Wie ist Umwelt entstanden, und falls nötig zu retten? Oder ist Umwelt gefährlich? Wäre es besser, es gebe sie nicht oder, wenn doch, am liebsten nur im Kopf?
Vision: In der heutigen Zeit sollte es ein Um-Die-Welt-Herum-Schutz-Bundes-Amt geben, bei dem man hin und wieder Zuflucht suchen könnte vor so viel, viel zuviel verdinglichter Umwelt. Ein Ort oder eine Institution bei der man sich wie hinter einer Mauer seelisch wie körperlich ducken könnte vor diesem Umwelt-Wirbelsturm, der ständig beschleunigend um die Welt herum tobt mit dem
Vorsatz, zu einer neuen wirklichen Um-Welt zu werden. Eine Um-Welt, in die sich Alle und Alles einklicken können, ohne zu spüren wie sie fortgerissen und in die Schleunigkeit eingesaugt werden. Zusammen mit der unglaublichen Schein-Informationsschleife, der Schein-Macht und dem Schein-Kapital, das endlos anschwillt und herum und herumrast um die Erde und sie so zu einem Ding macht, sie dadurch glättet, und abschmirgelt, mit jedem “einfach so Herumsausen” um die wie stillstehende Erde. Jeder und Alles wird aus der neuen Um-Welt mit Istgleichzeichen und Verdautem vollgeschüttet, in die sich dann irgendwann niemand mehr einklicken kann, weil zum einen kein geistiger Stecker mehr passt, und zum anderen die ursprüngliche Welt durch diese zwangsexpandierende Gleichschaltung zu klein geworden ist, um die, auf uns rhythmisch niederprasselnden Ausscheidungen, für die kein Mensch mehr empfänglich ist, aufzunehmen.... bis dann schlussendlich in naher Zukunft nur noch ein einziger Mensch, der Letzte und Kleinste eben, auf der inzwischen zu Medizinballgröße geschrumpften Erde aufgeregt herum hüpft. Dieser Einzige, Letzte und Kleinste darf nun auf keinen Fall ein Anfänger sein, denn sonst würde er augenblicklich herunterfallen und mit ihm unsere letzte Hoffnung. Damit dies nicht geschehen kann und er diese finale Welt für uns meistert, muss er unbedingt die Fähigkeiten eines Schließers, Pförtners, Ordners, sowie die eines großen Verdauers besitzen, um somit zu einem absolut wahrhaft letzten Weltmeister zu werden, wobei er sich dessen, so ganz ohne Zuschauer, leider nicht bewusst sein wird.

Mein Dank gilt den Ausführungen Prof. Schmidt-Biggemanns, Prof. Chr. Schultes und Nietzsches Vision vom letzten Menschen, die ich hiermit alle mehr denn weniger ins Bodenlose verkehrt habe . . .


Die Inszenierung fand im Rahmen der Ausstellungsreihe OSMOSE statt 2001.